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STORYATELLA 4 ist erschienen – zehn Berliner Literatur-Roadmovies um Liebe und Hass, das große Geld & das kleine Glück und den ganzen Rest, geschrieben mit Herz, Seele & Können:


Der luxuriöse Opernglanz diverser Boxveranstaltungen gehört hierzulande seit Henry Maske und spätestens mit den Auftritten von Vitali und Wladimir Klitschko zum Standard. Was aber geht in einem alternden Boxer mit noch immer ordentlich Dampf in den Fäusten vor, der für ein solches Event gebucht wird, um sich ausbuhen und spektakulär besiegen zu lassen? Eine mögliche Antwort gibt Frank Nussbückers »Atze boma ye oder Das Doppelte, wenn du verlierst«.

Andreas B. Vornehm gewährt in »Leben und Sterben des Dodo« nicht nur einen exklusiven Back-Stage-Blick auf die Creme de la Creme der Berliner Underground-Literatur, sondern liefert zudem eine waschechte Kostprobe dessen, was ein Leben als ungewaschener Dichter mit sich bringt.
Haben Sie Ihren Job noch? Sicher? Für wen arbeiten Sie eigentlich? – alles Fragen, die gerade eben noch kinderleicht zu beantworten waren. Schnee von gestern, wie Sie in H.S. Eglunds »Feindliche Übernahme« lesen.
Maggy Bartscher zeigt in »Nachwehen eines Ausstellungsbesuchs«, dass Kunst allerlei Steine ins Rollen bringen kann, fernab von dem, was sich die Künstler vorgestellt haben mögen – und manchen der Betrachter trifft ein Stein an schmerzlicher Stelle. Oliver Bauers Held aus »Was wollen wir morgen?« wird, für ihn unerwartet und in jedem Falle ungewollt, zum Millionär gemacht.

Anke Nussbücker und Katrin Girgensohn beweisen, welch explosives Potential der auf den ersten Blick schlichten Zubereitung einer Suppe innewohnen kann. Weder Nussbückers Köchin, noch Girgensohns Koch betätigen sich als Giftmischer, und doch gerät ihnen besagte Küchenarbeit zu einer der entscheidendsten Taten ihres Lebens.
Stefan W. Thielke erzählt von einem dem vorletzten Jahrhundert entstammenden Haus samt Hof, Remise und Garten, welches zur letzten Bastion ihres Besitzers, Bewohners und Hegers wird.

Stefan Strehlers mittlerweile fast zum Heft gehörender Taxichauffeur geht in »Taxiblues« auf seine nächste Tour. Warten wir ab, ob am Ende womöglich mehr als nur die Kasse stimmt.
Norbert Weiß, der uns einst einen mit schmerzhaftem Herausgeber-Wissen prall gefüllten Rucksack aufhuckte, stimmt uns mit »Die Griechin« ohne jedwedes Santa-Kitsch-Getue, dafür mit einer ordentlichen Schippe echten Herzwehs auf das nahende Weihnachtsfest ein.



In diesem Sinne, noch viele frohe Feste und nicht minder glückliche, neue Jahre Euch – uns – allen!

 


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Tauchen Sie ein in ein Stück Berlin, das Sie so noch nicht erlebt haben: die Welt von STORYATELLA – das erzählte Berlin!



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Berliner Wüste




Ausgabe 4
| November 2009

Frank Nussbücker
Atze boma ye ...

Anke Nussbücker
Die Broccolicremesuppe ...

Andreas B. Vornehm
Leben und Sterben des Dodo

H.S. Eglund
Feindliche Übernahme

Maggy Bartscher
Nachwehen eines Ausstellungs...

Stefan W. Thielke
Der Hausbesitzermeister

Oliver Bauer
Was wollen wir morgen?

Katrin Girgensohn
Der Suppenkoch

Stefan Strehler
Taxiblues

Norbert Weiß
Die Griechin

Fotografie:
Anne-Sophie Malmberg

Malmberg