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STORYATELLA 3 ist erschienen – elf Berliner Literatur-Roadmovies um Liebe und Hass, das große Geld & das kleine Glück und den ganzen Rest, geschrieben mit Herz, Seele & Können:


Der Frühling bricht über uns herein – und STORYATELLA 3 steckt voller Liebesgeschichten. Wie im Leben sind diese auch bei uns zu 62,5 % Geschichten über deren Scheitern.
Kurt Tucholsky wusste genau, wovon er sprach, als er eines seiner bekanntesten Gedichte enden ließ mit der Zeile: »Und darum wird beim Happy End im Film jewöhnlich abjeblendt.«
So erfährt der Held in Frank Nussbückers »Meine Jugendweihe«, dass mit dem Erringen der Angebeteten nach hartem Kampf die Probleme mit der Liebe erst richtig anfangen.
»Märchenprinz sein, davon hatte ich gar keine Ahnung«, bekennt Ex-Frosch Uwe in Bertram Pflügers moderner Fortsetzung des alten Grimmschen Märchens.
Dass auch in einer mehrjährigen, bis zum unverhofften Ich-bin-schwanger-Anruf seines Sterns Nora wunderbar harmonischen Beziehung tödliche Klippen lauern, wenn man vor Liebesschmerz nicht mehr nach rechts und links guckt, erfährt der Held von Oliver Bauers »99 mal geht’s gut«.
Welch tödliches Gift es für die Liebe ist, wenn ER IHRE bis eben noch heiß begehrten Reize plötzlich »billig« findet, erzählt die Protagonistin von Katrin Girgensohns »Der perfekte Bogen«.
Maggy Bartscher indes zeigt, dass es Frau durchaus versteht, die schier uneinnehmbare Mauer einer platonischen »guten Freundschaft« zum Bersten zu bringen, während bei Andreas B. Vornehm einem comiczeichnenden Gefangenen seiner verlorenen Liebe die Wunderkräfte eines rasenden Hulk aus dem Schmerz erwachsen.



Natürlich wird in STORYATELLA 3 auch an anderen Fronten gerackert, verloren und gesiegt. Anke Nussbücker lässt ihre zäh um einen Platz auf der Sonnenseite des Marktes ringende Heldin nach einem Jahrhundertfrühling am Rande des Wahnsinns mühevoll im „ganz normalen“ Leben landen.
H.S. Eglund entführt uns in eine möglicherweise nicht mal eine Wahlperiode oder Finanz- & Wirtschaftskrise von uns entfernte Zukunft, in welcher die Bewohner der Großstadt Deutschland je nach ihrer Platzierung auf der Karriereleiter in den verschiedenen Stockwerken eines Hochhauses wohnen. Vom finsteren Erdgeschossloch mit Müll vorm Fensterbrett bis zur luftig sonnenlichtdurchfluteten Dachetagensuite reicht die Palette menschlicher Entfaltungsmöglichkeiten – oder war da noch was anderes?



Ja, es ist Frühling! Hamster nagen Kabel durch, Automaten spucken bunte Kaugummis aus, auch Ärzte müssen mal wohin – und wo noch Bäume stehen, treiben sie Knospen ...


STORYATELLA-Autoren sind immer im Dienst!

Tauchen Sie ein in ein Stück Berlin, das Sie so noch nicht erlebt haben: die Welt von STORYATELLA – das erzählte Berlin!




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Berliner Wüste




Ausgabe 3
| November 2009

Frank Nussbücker
Meine Jugendweihe

Maggy Bartscher
Kofferdamm

H.S. Eglund
Abwasserbehandlung oder ...

Oliver Bauer
99 mal geht’s gut

Anke Nussbücker
Danach fängt alles wieder klein an

Daniel Klaus
Kaugummis

Katrin Girgensohn
Der perfekte Bogen

Bertram Pflüger
Der Märchenprinz

Katharina Tabata Lippert
Ferris macht blau

Stefan Strehler
Guten Abend Herr Doktor

Andreas B. Vornehm
Der furiose Klopp

Zeichnungen:
Andra

Zeichnung Andra